Nimm dir 7 Momente für dich

Nimm dir 7 Momente für dich

Manchmal verliert man sich nicht auf einmal. Es passiert leise.

Die eigenen Bedürfnisse rutschen ein Stück weiter nach hinten. Kleidung muss plötzlich vor allem praktisch sein. Der Kaffee wird kalt. Das Buch bleibt auf Seite 34 liegen. Und irgendwann stellt man fest: Ich weiß ziemlich genau, was alle anderen gerade brauchen – aber wann habe ich zuletzt darüber nachgedacht, was eigentlich mir Freude macht?

Vielleicht müssen wir uns gar nicht komplett „wiederfinden“. Vielleicht reichen kleine Dinge, bei denen wir plötzlich denken: Oh. Das bin ja ich.

1. Kleidung, die ich wirklich mag

Nicht nur praktisch. Nicht nur passend für den Alltag. Sondern etwas anzuziehen und sich im Spiegel für einen kurzen Moment wiederzuerkennen. Manchmal verändert ein Outfit nicht den Tag – aber das Gefühl, mit dem wir in ihn starten.

2. Musik von früher

Dieser eine Song, und plötzlich ist man wieder 19. Im Auto, auf irgendeiner Party oder mitten in einem Sommer, den man längst vergessen hatte. Musik erinnert uns manchmal schneller daran, wer wir einmal waren, als jedes Fotoalbum.

3. Alleine irgendwohin gehen

Ein Kaffee. Eine kleine Runde durch die Stadt. Zehn Minuten im Auto sitzen bleiben. Nicht spektakulär – aber niemanden beobachten, versorgen oder beschäftigen zu müssen, kann sich plötzlich erstaunlich frei anfühlen.

4. Etwas nur für mich kaufen

Keine neue Brotdose. Keine Kinderkleidung. Nichts für den Haushalt. Einfach etwas, das keinen vernünftigen Zweck erfüllen muss, außer: Ich mag es.

5. Wieder neugierig sein

Ein Buch anfangen. Einen Podcast entdecken. Etwas lernen, das mit niemand anderem zu tun hat. Eigene Interessen erinnern uns daran, dass in uns noch so viel mehr stattfindet als Alltag und Verantwortung.

6. Mich fertig machen – ohne Anlass

Haare machen. Schmuck anziehen. Das Parfum benutzen, das sonst auf „besondere Tage“ wartet. Nicht weil jemand kommt. Nicht für ein Foto. Einfach für mich.

7. Pläne haben, die mir gehören

Vielleicht ist es eine Reise. Eine Idee. Ein Projekt. Oder nur ein Restaurant, das ich ausprobieren möchte.

Etwas, auf das ich mich freue.

Denn vielleicht bedeutet „wieder bei sich ankommen“ gar nicht, zu der Person zurückzukehren, die man früher war.

Wir verändern uns. Unser Leben verändert sich. Und das darf es auch.

Vielleicht geht es vielmehr darum, zwischen all den neuen Versionen von uns die Dinge wiederzuentdecken, die dieses vertraute Gefühl auslösen:

Ja. Das fühlt sich nach mir an.

Ein Augenblick für dich.
Moments by MOMAE

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